Was man(n) sagen kann…

Wortschatz blog Redewendung

 

Kein Mann der großen Worte zu sein, ist nicht immer ganz leicht.

Gerade wenn es um das Thema Liebe geht und diese 3 kleinen und doch bedeutungsgroßen Worte. Die wollen vielen einfach nicht über die Lippen gehen. Wie gut, dass man(n) es sagen kann, ohne dabei sprechen zu müssen. Einfach durch die Blume sagen. Auch wenn diese Redewendung heute  für eher unschöne Geständnisse verwendet wird, führt uns die Ursprungsbedeutung weit zurück ins 16. Jahrhundert.

 

Denn damals galt ein Blumenstrauß als eine Sprache für sich.

Erstmal hatte jede Blume eine andere Bedeutung. Auch die Farbe und die Blumenanzahl spielte eine Rolle. Und als wäre das nicht schon kompliziert genug gewesen, kam es auch noch auf den Zustand der Blumen und die Art und Weise der „Überreichung“ an. Schenkte man(n) zum Beispiel seiner Liebsten einen Strauß roter Rosen ohne Dornen aber mit Blättern, war dies ein Zeichen der „Hoffnung“. Wurden die Blätter aber entfernt, so wars auch um die Hoffnung geschehen. Und selbst wenn man(n) die Blumensprache perfekt beherrschte, war das noch lange kein Garant für ein blumiges Happy End. Denn auch die Beschenkte konnte durch das Entgegennehmen so einiges durch die Blume sagen. So galt das Küssen der Blumen als ein „Ja“ und ein abgezupftes Blatt reichte schon für ein „Nein“.

 

Das Fazit:

Auch wenn man(n) heutzutage (zum Glück) nicht mehr ganz so viel durch die Blume sagt: Wir Frauen hören trotzdem gerne zu. 🙂

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.