Alles in Butter?

Butter, Blog, Wortschatz

„Na, ist bei Dir alles in Butter?“ – Eine alltägliche Redewendung. Genauso alltäglich wie ein Butterbrot. Aber wieso sagt man das überhaupt? Zwei Vermutungen finden sich im Mittelalter.

 

Für die erste Vermutung muss ein Fass aufgemacht werden:

Früher wurde im Prinzip Alles in Fässern transportiert. Pelze, Bücher und was da sonst noch so hineingepasst hat. Auch Glasgegenstände wurden auf diese Weise transportiert. Und damit diese nicht zerbrechen konnten, wurde das Fass mit Butter gefüllt.

Butter war also einfach die Luftpolsterfolie des Mittelalters.
Nur beim Auspacken bzw. Abwaschen eben viel aufwändiger.

 

Vermutung Nummer Zwei:

Wurden Speisen mit Butter statt günstigen Fetten zubereitet, so war wortwörtlich auch „Alles in Butter“. Diese war nämlich nicht nur Lückenfüller für Fässer, sondern eben auch ein wichtiges Handelsgut.

 

Was man zum Schluss sagen kann:

Heutzutage eine Packung Butter „wegzuputzen“, ist bei Weitem wohl nicht so anstrengend wie damals.

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